Parodontaltherapie
Zähne stecken in einer zapfenförmigen Aussparung der Kieferknochen, die man Alveole nennt. Die Befestigung in diesen Alveolen, die für den Gebrauch der Zähne wichtig ist, nennt man Zahnhalteapparat oder Parodont. Er setzt sich aus feinen Häutchen - der Wurzelhaut-, bindegewebigen Fasern - den Sharpeyschen Fasern und dem Zahnfleisch - der Gingiva - zusammen. Zwischen der Zahnoberfläche und dem Alveolarknochen befindet sich eine Gewebsflüssigkeit, die die Belastung des Zahnes wie eine hydraulische Federung abbremst. Bakterien und mangelnde Reinigung zerstören diese straffe Befestigung, das Zahnfleisch beginnt bei Berührung zu bluten, Zahnfleischtaschen entstehen. Zähne werden locker, beginnen zu wandern und fallen aus. Parodontitis ist entstanden. Taschenabstrich und Laboruntersuchung lassen die krankmachenden Keime erkennen, ermöglichen eine gezielte antibiotische Behandlung und beenden damit den gebisszerstörenden Knochenabbau. Entsprechend einer wissenschaftlichen Studie sind Parodontitisbakterien zu 85% mitverantwortlich für die Entstehung von Gefäßverschlüssen (Thrombosen) in Herz, Lunge und Gehirn.

Parodontalchirurgie

Moderne parodontalchirurgische Verfahren (Knochenersatzmaterial, Wachstumssubstanzen, ästhetische Schienung der Zähne) führen zur Stabilisierung des Zahnhalteapparates und erhalten damit nicht nur die Funktion des Kauorgans, sondern sorgen für die Gesundheit des ganzen Körpers.

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